17.03.2026 | 1 Bild 1 Dokument

Leistungsfähigkeit von Flughäfen ist mehr als Infrastruktur – entscheidend ist die Koordination der Abläufe

„Total Airport Management“: SITA-Whitepaper zeigt, wie Echtzeitsteuerung und vorausschauende Optimierung Kapazität, Resilienz und Effizienz steigern
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Genf, 17. März 2026 – Die Leistungsfähigkeit vieler Flughäfen wird zunehmend weniger durch physische Infrastruktur wie Start- und Landebahnen, Gates oder Terminals begrenzt als durch die Koordination der operativen Abläufe. Mit steigenden Passagierzahlen und komplexeren Flughafenökosystemen rückt die Abstimmung zwischen verschiedenen Teams, Systemen und Partnern stärker in den Mittelpunkt. Ein neues Whitepaper von SITA, dem weltweit führenden Spezialisten für IT- und Kommunikationslösungen in der Luftfahrtbranche, zeigt, warum die Optimierung einzelner Prozesse nicht mehr ausreicht – und wie Flughäfen bislang ungenutzte Kapazitäten erschließen können, wenn operative Entscheidungen stärker vernetzt und in Echtzeit getroffen werden.

„Total Airport Management“ in Abu Dhabi

„Total Airport Management" verbindet Daten, Teams und Partner im gesamten Flughafenökosystem. Prädiktive Analysen und Optimierungsmodelle unterstützen operative Entscheidungen und helfen, Störungen früher zu erkennen, die Pünktlichkeit zu verbessern und vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen. In Abu Dhabi wird das Konzept bereits umgesetzt: Dort werden Fluggesellschaften, Bodenabfertiger, Flugsicherung, Behörden und Flughafensysteme über eine gemeinsame operative Datenplattform verbunden. Entscheidungen können dadurch früher abgestimmt werden, während betriebliche Abläufe stärker datenbasiert gesteuert werden.

Fragmentierte Steuerung als Herausforderung

Ein zentrales Problem besteht laut Whitepaper darin, dass viele Abteilungen vor allem ihre eigenen KPIs im Blick haben. Wenn Teams an Check-in-Schaltern, Sicherheitskontrollen, Gates oder im Luftraum ausschließlich ihre jeweiligen Kennzahlen optimieren, wird der operative Druck lediglich verlagert. Verzögerungen in einem Bereich führen dann schnell zu Engpässen an anderer Stelle. Wie verbreitet solche Störungen sind, zeigt ein Bericht von AirHelp: In der ersten Hälfte des Jahres 2025 waren fast 25 % der weltweiten Passagiere von Flugverspätungen oder -ausfällen betroffen. Das verdeutlicht, dass isolierte Optimierung nicht mehr ausreicht.

Viele Flughäfen verfügen zwar über Dashboards und Leitstellen, die einen guten Überblick über den Betrieb geben. Doch Transparenz allein genügt nicht – entscheidend ist gemeinsames Handeln auf Basis derselben Informationen. Genau darauf zielt die weltweite Einführung von Airport Collaborative Decision Making (A-CDM) ab, unterstützt von ACI World, IATA, ICAO und CANSO. Ziel ist es, Entscheidungen zwischen allen Akteuren besser zu koordinieren.

Da Flughäfen ihre bestehenden Betriebssysteme nicht einfach ersetzen können, muss die Transformation im laufenden Betrieb erfolgen. „Total Airport Management" baut daher auf vorhandener Technologie auf, bündelt Betriebsdaten in einer gemeinsamen Datenbasis und nutzt Optimierungstools, um die jeweils besten operativen Maßnahmen vorzuschlagen. So werden frühzeitigere Eingriffe und eine effizientere Ressourcennutzung möglich.

Für Flughafenverantwortliche, die steigende Nachfrage, Kostendruck und wachsende Erwartungen der Passagiere gleichzeitig bewältigen müssen, ist das Fazit: Wachstum bedeutet nicht automatisch Überlastung. Wenn die Koordination verbessert wird, steigt auch die Leistungsfähigkeit.

„Es geht darum, Flughäfen kontrolliert wachsen zu lassen“, so Nathalie Altwegg, SVP für Flughäfen bei SITA. „Investitionen in Infrastruktur bleiben unerlässlich – aber die Infrastruktur allein garantiert keine Leistung. Flughäfen funktionieren als miteinander verbundene Systeme. Wenn die Abläufe durch vorausschauende Analysen und Optimierung unterstützt werden, können Teams Belastungen früher erkennen und reagieren, bevor sich Störungen ausbreiten. Das verbessert die Pünktlichkeit, senkt den Ressourcenverbrauch und erhöht die Zufriedenheit der Reisenden.“

 

Über SITA

Als technologischer Motor der Luftfahrtindustrie gestaltet SITA das Reisen per Flugzeug sicherer, einfacher und nachhaltiger. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern und Gebieten tätig. Rund 2.500 Kunden setzen an über 1.000 Flughäfen und in rund 19.600 Flugzeugen auf die Technologie von SITA. Das Unternehmen unterstützt über 70 Regierungen dabei, sichere Grenzen und reibungsloses Reisen zu vereinen. SITA verwaltet 45-50 % des branchenweiten Datenaustausches und sorgt so für ein hochkomplexes globales, zuverlässiges Netzwerk.

SITA verändert sich dynamisch: Von fortschrittlichem Self-Service und Betriebssteuerung über Flughafendesign bis hin zu digitalen Grenzen gestaltet das Unternehmen die nächste Reisegeneration – unterstützt durch Akquisitionen wie Materna IPS, ASISTIM und CCM. Darüber hinaus expandiert SITA mit Initiativen wie SmartSea in die Bereiche der Kreuzfahrt, der Bahn und in den urbanen Luftverkehr. Im Rahmen seiner ambitionierten Klimastrategie reduziert SITA jährlich die Emissionen um 4,2 % und strebt bis 2050 eine Netto-Null-Quote an. Die wissenschaftlich basierten Ziele sind vom SBTi validiert. Das Portfolio hilft Kunden zudem, ihren eigenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.

Weitere Informationen unter: www.sita.aero

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Total Airport Management verbindet Daten, Teams und Partner und sorgt so für mehr Effizienz
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(2) Hanna Lücking
Hanna Lücking
Industrie-Contact AG für Öffentlichkeitsarbeit
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