19.11.2025 | 3 Bilder

Additive Fertigungsprozesse effizienter und sicherer automatisieren, vernetzten und skalieren

Materialise vereinfacht und automatisiert Workflows in der additiven Fertigung mit neuen CO-AM-Lösungen | Neue Funktionen stärken CO-AM als offenes, sicheres Software-Ökosystem, das alles verbindet
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Leuven, Belgien. Materialise, ein weltweit führender Anbieter von Software und Dienstleistungen für die additive Fertigung (AM), führt drei maßgeschneiderte Lösungen mit neuen Schlüsseltechnologien für seine Software-Plattform CO-AM ein. Durch die neuen Angebote können Hersteller den 3D-Druck von isolierten Prozessen in vernetzte, automatisierte Produktionsumgebungen transformieren und additive Fertigungsprozesse effizienter und sicherer automatisieren, vernetzten und skalieren. Mit der Einführung der Neuheiten wird Materialise dem wachsenden Bedarf der Branche an Workflow-Automatisierung und Interoperabilität gerecht.

Die neuen Angebote – CO-AM Professional, CO-AM NPI und CO-AM Enterprise – werden von CO-AM Brix unterstützt, einer neuen Low-Code-, knotenbasierten Automatisierungstechnologie, sowie von CO-AM Build Platform, einem cloudbasierten, visuellen Editor für die Bau- und Plattformvorbereitung. Außerdem verfügen die Next-Generation Build Processors nun über ein vollständig offenes, modulares Framework, das es Herstellern ermöglicht, verschiedene Tools und Strategien in ihre Workflows zu integrieren.

„Die Industrialisierung der additiven Fertigung ist weder ein Software- noch ein Hardwareproblem – sie ist ein Fertigungsproblem“, sagte Udo Eberlein, Vice President Software bei Materialise. „Sie erfordert ein tiefes Verständnis des gesamten Workflows, der realen Einschränkungen und der praktischen Kompromisse, mit denen Produktionsteams täglich konfrontiert sind. Wir passen unsere Angebote gezielt an die spezifischen Anforderungen des Marktes an – von Standard- bis hin zu High-End-Anwendern – und bringen NPI- und Enterprise-Lösungen auf den Markt, die Unternehmen dabei unterstützen, AM skalierbar und zuverlässig zu nutzen.“

Für jeden Benutzer, jede Anwendung, jede Maschine

CO-AM entwickelt sich ständig weiter durch Angebote, die darauf ausgelegt sind, Hersteller auf jeder Stufe ihrer AM-Implementierung zu unterstützen:

  • CO-AM Professional - Bietet Workflow-Automatisierung und integrierte Rückverfolgbarkeit für additive Fertigung mit hoher Variantenvielfalt und niedrigen Stückzahlen. Cloudbasiert und in Magics integriert, vereinheitlicht es Daten sowie die Vorbereitung von Bauaufträgen und Plattformen. wird AM-Know-how eingebettet, sodass Teams mit einer gemeinsamen, verlässlichen Datenquelle arbeiten und wiederholbare, maschinenunabhängige Prozesse ausführen können.
  • CO-AM NPI – Beschleunigt die Einführung neuer Produkte (NPI) und die Qualifizierung von Serien-AM-Teilen durch CO-AM Brix-Werkzeugbahnoptimierung und Build-Prep-Engineering. Dabei werden Scanstrategien abgestimmt, um die Qualität zu verbessern, Bauzeiten zu verkürzen und die Stückkosten zu senken. Validierte Rezepte und QA-Parameter werden gespeichert, um die Zertifizierung zu beschleunigen und eine wiederholbare, normgerechte Produktion sicherzustellen.
  • CO-AM Enterprise – Kombiniert die Expertenfunktionen der AM-Vorbereitung von CO-AM Professional mit vollständiger Produktionsausführung und Auftragsmanagement und bietet so ein durchgängiges Workflow-Management – von der Auftragserfassung über die Fertigungskoordination bis hin zur integrierten Qualitätssicherung. Durch die Anbindung von Echtzeitdaten aus der Fertigung sowie die Erfassung von Produktions- und Qualitätsdaten (Input/Output) schafft es Transparenz und Rückverfolgbarkeit. So werden wiederholbare und normgerechte Abläufe über mehrere Standorte hinweg ermöglicht – von Pilotserien bis hin zur globalen Produktion.

Unterstützt durch Materialise Professional Services ermöglichen die neuen Angebote den Kunden, CO-AM-Lösungen zu entwerfen, umzusetzen und zu skalieren – individuell zugeschnitten auf ihre Produktionsanforderungen. CO-AM ist kein System von der Stange, sondern eine konfigurierbare Orchestrierungsebene, die sich in die Umgebung jedes Herstellers integrieren lässt und dabei jeden Nutzer, jede Anwendung und jede Maschine miteinander verbindet.

„Die AM-Industrie braucht ein Ökosystem, das Werkzeuge vernetzt und Workflows automatisiert. Keine Einzellösung wird diese Herausforderung lösen“, sagte Eberlein. „Plattformen ohne tiefes Fachwissen laufen Gefahr, zu bloßen Abstraktionsschichten zu werden – bequem, bis sie es nicht mehr sind; flexibel, bis man etwas braucht, das sie nicht vorhergesehen haben. Materialise bringt jahrzehntelange Softwareentwicklungserfahrung ein, die aus enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern und tiefem Wissen aus der Fertigungspraxis stammt. CO-AM ist unser Weg, dieses Wissen der gesamten Branche zugutekommen zu lassen.“

Bausteine für ein offenes und vernetztes Ökosystem

Die neuesten Ankündigungen unterstreichen die Rolle von CO-AM als Grundlage für eine vernetzte Fertigungsumgebung, in der Kunden Daten austauschen, Technologien integrieren und individuelle AM-Workflows orchestrieren können.

  • CO-AM Brix: Die neue Schlüsseltechnologie von Materialise zur Automatisierung und Optimierung von Fertigungsworkflows mittels visueller, knotenbasierter Automatisierung. Aufbauend auf der im letzten Jahr vorgestellten Magics SDK-Strategie integriert Brix über 800 bewährte Algorithmen aus der SDK-Suite von Materialise – darunter Magics SDK, Build Processor SDK und 3-matic SDK – und eröffnet damit umfangreiche Integrationsmöglichkeiten. So verbindet Brix jahrzehntelanges AM-Know-how von Materialise mit der Flexibilität, externe Tools und Bibliotheken einzubinden.
  • CO-AM Build Platform: Die Plattform ermöglicht die Anzeige und Bearbeitung von Bauteilen und Plattformen direkt in der Cloud und schafft so eine Single Source of Truth für AM-Daten und Workflows. In CO-AM Brix entworfene automatisierte Workflows können sofort ausgeführt werden, während interaktive Projekte nahtlos in Magics mit vollständiger Versionsverfolgung geöffnet werden können. Die Plattform ist so konzipiert, dass Kunden mit beliebigen Build-Prep-Anwendungen von Drittanbietern arbeiten können.
  • Open Build Processor Architecture: Die nächste Generation des Build Processor Frameworks verfügt über eine vollständig offene, modulare Architektur. Hersteller können validierte OEM-Build-Processor, von Materialise entwickelte Prozessoren oder vollständig kundenspezifische Strategien mithilfe des Build Processor SDK integrieren. Diese können aus Magics, aus CAD-Systemen von Drittanbietern, über 3MF-Workflows oder direkt über CO-AM eingesetzt werden. So lassen sich Prozessoptimierungen und validierte Strategien standortübergreifend sicher implementieren.
  • Shared Domain Model: Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Leading Minds Consortium teilt Materialise ein offenes Domain Model, das zentrale AM-Entitäten definiert – darunter Bauteil (Part), Bauauftrag (Build), Materialcharge (Material Lot), Maschine, Parametersatz (Parameter Set), Telemetrie (Telemetry), Qualität (Quality) und Genealogie (Genealogy). Das Modell ist mit Standards wie ISO/ASTM 529xx, 3MF, OPC UA und QIF abgestimmt und dient als Grundlage für die Datenarchitektur von CO-AM.

Durch die Bereitstellung dieser gemeinsamen Sprache für AM-Prozesse ermöglicht Materialise seinen Partnern, Integrationen zu testen und kompatible Lösungen zu entwickeln – ein klares Bekenntnis zu Wissensaustausch und zur Reduzierung von Integrationshürden in der gesamten Branche.

Materialise präsentiert das erweiterte CO-AM-Ökosystem, die CO-AM Brix-Automatisierungstechnologie sowie drei neue Metal NxG Build Processor auf der Formnext 2025 in Halle 12.1, Stand C139.

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Über Materialise: Materialise bringt über 30 Jahre Erfahrung im 3D-Druck in eine Vielzahl von Softwarelösungen und 3D-Druckdienstleistungen ein, die gemeinsam das Rückgrat der 3D-Druckindustrie bilden. Die offenen und flexiblen Lösungen von Materialise ermöglichen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Gesundheitswesen, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie Konsumgüter – den Aufbau innovativer 3D-Druckanwendungen, die die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort machen. Mit Hauptsitz in Belgien und Niederlassungen weltweit vereint Materialise die größte Gruppe von Softwareentwicklern der Branche mit einem der größten 3D-Druckzentren der Welt. Weitere Informationen: www.materialise.com

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