13.03.2026 |

SITA ruft zu stärkerer praktischer Zusammenarbeit im intermodalen Verkehr auf

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Genf – Intermodale Reisen, bei denen verschiedene Verkehrsmittel wie Flugzeug, Bahn, Schiff und öffentliche Verkehrsmittel kombiniert werden, nehmen zu – doch gerade an den Schnittstellen zwischen ihnen entstehen häufig die größten Probleme. Das neue Whitepaper „Navigating the Seams of Seamless Travelvon  SITA, weltweit führender Spezialist für IT- und Kommunikationslösungen in der Luftfahrtindustrie, zeigt: Fehlende Zusammenarbeit zwischen Verkehrsbetreibern verursacht unnötigen Stress für Passagiere, operative Ineffizienzen und Einnahmeverluste. Das Unternehmen fordert daher eine deutlich stärkere Kooperation auf Basis gemeinsamer Daten und koordinierter Maßnahmen.

Von fragmentierten Übergaben zu koordinierten Maßnahmen

Gerade an Umsteigepunkten entstehen häufig Reibungsverluste – insbesondere angesichts der wachsenden Nachfrage nach intermodalem Reisen. Informationen gehen zwischen Betreibern verloren, Verantwortlichkeiten bleiben unklar, und Reisende müssen Tickets, Fahrpläne und Regeln selbst zusammenführen. Getrennte Systeme führen zu sich aufstauenden Verzögerungen, während ein begrenzter Datenaustausch koordinierte Maßnahmen erschwert. Das Whitepaper macht daher deutlich: Fortschritt entsteht nicht durch neue Infrastruktur oder weitere isolierte Plattformen – sondern durch die Vernetzung bestehender Systeme.

Wenn Verkehrsbetreiber ihre Sicht auf Passagierströme teilen, ihre Reaktionen auf Störungen abstimmen und eine verlässliche Echtzeitübersicht über die gesamte Reise bereitstellen, steigt das Vertrauen der Fahrgäste – und Betreiber können fundiertere Entscheidungen treffen.

Koordinierte Betreiber sind in der Lage, in Echtzeit klare Alternativen anzubieten: die ursprüngliche Verbindung fortsetzen, eine automatische Umbuchung akzeptieren oder das Verkehrsmittel wechseln. Verantwortlichkeiten werden im Voraus festgelegt, sodass aus einer Störung eine kontrollierte Entscheidung wird – und keine Situation der Unsicherheit.

Eine neue Initiative zeigt, was möglich ist

Die Initiative „Athens TravelWise“ zeigt, wie dieser Ansatz in der Praxis funktionieren kann. Früher koordinierten Flughafen, Fluggesellschaft, Hafenbehörde und Bahnbetreiber Störungen hauptsächlich über Telefonate und manuelle Prozesse. Heute bündelt eine intermodale Plattform Flug-, Zug-, Schiffs-, Wetter- und lokale Ereignisdaten in einer gemeinsamen Übersicht. Dashboards und APIs ermöglichen schnellere Reaktionen und geben Reisenden klare Optionen, wenn Anschlüsse gefährdet sind.

Im Whitepaper empfiehlt SITA daher einen schrittweisen Ansatz: Zunächst sollten Schwachstellen an stark frequentierten Umsteigepunkten identifiziert werden. Anschließend gilt es, relevante Verkehrsbetreiber zusammenzubringen und den Datenaustausch so zu gestalten, dass aus Fragmentierung koordinierte und wertschöpfende Reiseabläufe entstehen. Das Ergebnis: mehr Vertrauen, bessere operative Leistung und messbare Verbesserungen im Umgang mit Störungen.

"Heute bricht die Reise an den Übergabepunkten auseinander – und genau dort geht sowohl für Passagiere als auch für Betreiber Wert verloren", so Benoit Verbaere, Director of Adjacent Markets bei SITA. "Passagiere sind gezwungen, als eigene Koordinatoren zu agieren, Tickets, Fahrpläne und Regeln zusammenzusetzen, nur um ihr Ziel zu erreichen. Wenn Betreiber zusammenarbeiten, um eine vertrauenswürdige Echtzeit-Sicht auf die Reise zu schaffen, sinkt der Stress – und Vertrauen, Loyalität und Wert kehren in das System zurück.“

"Passagiere erinnern sich daran, wie mit Störungen umgegangen wird", so Verbaere weiter. "Wenn sie sich informiert und unterstützt fühlen, kommen sie zurück. Intermodale Zusammenarbeit bedeutet nicht, eine weitere Plattform aufzubauen. Es geht darum, Vertrauen, Governance und gemeinsame Arbeitsweisen zu schaffen, damit Betreiber gemeinsam handeln können, wenn es darauf ankommt."


Über SITA

Als technologischer Motor der Luftfahrtindustrie gestaltet SITA das Reisen per Flugzeug sicherer, einfacher und nachhaltiger. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern und Gebieten tätig. Rund 2.500 Kunden setzen an über 1.000 Flughäfen und in rund 19.600 Flugzeugen auf die Technologie von SITA. Das Unternehmen unterstützt über 70 Regierungen dabei, sichere Grenzen und reibungsloses Reisen zu vereinen. SITA verwaltet 45-50 % des branchenweiten Datenaustausches und sorgt so für ein hochkomplexes globales, zuverlässiges Netzwerk.

SITA verändert sich dynamisch: Von fortschrittlichem Self-Service und Betriebssteuerung über Flughafendesign bis hin zu digitalen Grenzen gestaltet das Unternehmen die nächste Reisegeneration – unterstützt durch Akquisitionen wie Materna IPS, ASISTIM und CCM. Darüber hinaus expandiert SITA mit Initiativen wie SmartSea in die Bereiche der Kreuzfahrt, der Bahn und in den urbanen Luftverkehr. Im Rahmen seiner ambitionierten Klimastrategie reduziert SITA jährlich die Emissionen um 4,2 % und strebt bis 2050 eine Netto-Null-Quote an. Die wissenschaftlich basierten Ziele sind vom SBTi validiert. Das Portfolio hilft Kunden zudem, ihren eigenen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Weitere Informationen unter: www.sita.aero


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Hanna Lücking
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