14.09.2026 | 1 Bild

Wenn das Regal entscheidet – und KI sichtbar macht, was wirkt

Zu dieser Meldung gibt es:

Pressetext Pressetext als .txt

Von Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock Deutschland

Der härteste Wettbewerb einer Marke findet heute auf wenigen Zentimetern Regalfläche statt. Konsumenten sind preissensibler, Markentreue nimmt ab und Eigenmarken gewinnen kontinuierlich an Bedeutung. Wer im Regal nicht auffällt, wird nicht gekauft.

Genau hier setzt Smurfit Westrock an. Seit Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der Frage, wie Verpackungen unter realen Marktbedingungen wirken. Denn entscheidend ist nicht, wie eine Verpackung auf dem Bildschirm aussieht, sondern welchen Unterschied sie am Point of Sale macht.

Der Ansatz verbindet reale Marktdaten, digitale Visualisierung und physische Tests. Aus dieser Entwicklung heraus ist ShelfSmart.AI entstanden – ein KI-gestütztes Analysewerkzeug, das sichtbar macht, wie Verpackungen im Wettbewerbsumfeld wirken können.

KI muss einen konkreten Nutzen bringen

Die entscheidende Frage für den Einsatz von KI ist: Welchen konkreten Mehrwert schafft sie für die Kunden?

Bei ShelfSmart.AI ist die Antwort klar. Smurfit Westrock kann die potenzielle Aufmerksamkeit und Regalwirkung von Verpackungen datenbasiert analysieren – schnell und im Kontext des tatsächlichen Wettbewerbs.

Klassisches Eye Tracking hat in der Vergangenheit bereits wertvolle Einblicke gegeben, wohin Menschen schauen und welche Elemente Aufmerksamkeit erzeugen. KI ermöglicht es Smurfit Westrock heute, noch einen Schritt weiterzugehen. Verpackungen lassen sich im Kontext kompletter Regale und Warengruppen analysieren und mit relevanten Wettbewerbern vergleichen – in einer Geschwindigkeit, die bisher nicht denkbar war.

Die entscheidende Perspektive ist und bleibt, wie die Verpackung wirkt: Wird das Produkt der Kunden im Regal unterstützend durch die Verpackung stärker wahrgenommen und behauptet es sich hiermit gegenüber anderen Produkten?

Von Erfahrung zu fundierteren Entscheidungen

Gutes Packaging braucht auch künftig Kreativität, Markenverständnis und Erfahrung. KI ersetzt diese Faktoren nicht. Sie hilft jedoch dabei, Entscheidungen zusätzlich mit Daten zu untermauern.

Das zeigte auch das Projekt mit der Molkerei Ammerland. Der charakteristische Leuchtturm erwies sich als besonders starkes Markenelement und wurde im Redesign gezielt gestärkt. Anschließend konnte Smurfit Westrock mit ShelfSmart.AI analysieren, wie die neue Gestaltung im direkten Wettbewerbsumfeld wirkt.

Der eigentliche Mehrwert liegt dabei in der Kombination von Expertise und verfügbaren Datensätzen. Regalfotografien, digitale 3D-Store-Modelle und Eye-Tracking-Studien liefern seit Jahren wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Konsumenten Produkte wahrnehmen. Mit ShelfSmart.AI fügt Smurfit Westrock diesem Ansatz eine weitere Ebene hinzu. KI baut auf diesen Erfahrungen auf, verknüpft vorhandenes Wissen mit neuesten Daten und ermöglicht es, Erkenntnisse schneller und umfassender zu gewinnen.

Das Regal entscheidet

Die jüngsten KI-Entwicklungen kamen für Smurfit Westrock zum richtigen Zeitpunkt. Mit ShelfSmart.AI ist das Unternehmen heute in der Lage, künstliche Intelligenz mit konkretem Nutzen in der Verpackungsentwicklung einzusetzen und seinen Kunden zusätzliche Sicherheit bei wichtigen Designentscheidungen zu geben. Denn am Ende zählt einzig und allein, wie gut die Verpackung im Regal gesehen wird.

Alle Inhalte dieser Meldung als .zip:

Sofort downloaden

Bilder (1)

Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH
1 536 x 1 024 © Smurfit Westrock

Kontakt

(2) Hanna Lücking
Hanna Lücking
Industrie-Contact AG für Öffentlichkeitsarbeit
Bahrenfelder Marktplatz 7
22761 Hamburg, Germany