22.09.2026 | 3 Bilder

Green Finance: Smurfit Westrock verbindet Nachhaltigkeit und Wachstum

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Mehr als zwei Milliarden US-Dollar über Green Bonds mobilisiert, 44,3 Prozent weniger CO₂-Emissionen der Papierfabriken seit 2005, 56 Prozent weniger COD-Emissionen und 48,5 Prozent weniger Deponieabfall: Smurfit Westrock zeigt, welche ökologischen Verbesserungen nachhaltige Finanzierung bewirken kann. Im aktuellen „Green Bond Allocation & Impact Report“ wird deutlich, dass die Mittel gezielt in die Kreislaufwirtschaft, ressourceneffiziente Produktionsprozesse und die nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen fließen. Allein beim Wasserverbrauch konnte Smurfit Westrock im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 eine Reduktion um 10,5 Prozent erzielen.

Green Finance Framework: Nachhaltigkeit gezielt finanzieren

Mit seinem Green Finance Framework hat Smurfit Westrock den finanztechnischen Rahmen für die Ausgabe grüner Finanzierungsinstrumente wie Green Bonds geschaffen. Die daraus aufgenommenen Mittel fließen insbesondere in förderfähige Projekte der Kreislaufwirtschaft – etwa in die Rückgewinnung und das Recycling gebrauchter Fasern, die Papierherstellung und Verpackungsproduktion. Weitere Schwerpunkte liegen auf der nachhaltigen Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und zertifizierter Forstwirtschaft.

Die Grundlage für diese Verbindung von Finanzierung und Nachhaltigkeit legte Smurfit Westrock bereits 2020, damals noch unter dem Namen Smurfit Kappa: Ein Kreditrahmen von 1,35 Milliarden Euro wurde in einen nachhaltigkeitsgebundenen Kredit umgewandelt, dessen Konditionen an das Erreichen konkreter Nachhaltigkeitsziele geknüpft waren. Diese haben sich eng an fünf zentralen ESG-Zielen in den Bereichen Klimawandel, Wald, Wasser, Abfall sowie Gesundheit und Sicherheit orientiert.

An diesen langfristigen Zielen hält das Unternehmen fest. So strebt Smurfit Westrock an, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und die relativen CO₂-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu reduzieren. In den Bereichen Wald und Wasser sollen zudem mindestens 95 Prozent der bis 2025 verkauften Verpackungslösungen über eine Chain-of-Custody-Zertifizierung (CoC) verfügen. Gleichzeitig soll der relative chemische Sauerstoffbedarf (CSB) der Abwassereinleitungen bis 2025 um 60 Prozent sinken. Beim Abfall verfolgt das Unternehmen das Ziel, den relativen Anteil der auf Deponien verbrachten Abfälle bis 2025 um 30 Prozent zu reduzieren.

Messbare Fortschritte bei Umweltkennzahlen

Hinter diesen Zielen stehen langfristige Investitionen in Anlagen, Prozesse und Technologien - die Ergebnisse zeigen, dass sie Wirkung entfalten: Die direkten und indirekten CO₂-Emissionen der Papierfabriken konnten seit 2005 um 44,3 Prozent reduziert werden. Die COD-Emissionen sanken im selben Zeitraum um 56,0 Prozent, während der Deponieabfall seit 2013 um 48,5 Prozent zurückging. Zudem konnte Smurfit Westrock seinen Wasserverbrauch gegenüber 2023 um 10,5 Prozent reduzieren.

Damit wird deutlich: Nachhaltige Finanzierung ist für Smurfit Westrock kein isoliertes Finanzthema. Sie schafft die Grundlage für Investitionen, die ökologische Verbesserungen ermöglichen und gleichzeitig Effizienz und Widerstandsfähigkeit stärken.

Die enge Verbindung von Finanzierung und Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Verwendung der Green-Bond-Mittel: Laut dem aktuellen Report entfällt der überwiegende Teil des Green-Bond-Portfolios auf Projekte und Vermögenswerte im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Damit fließen die Mittel gezielt in Geschäftsbereiche, die auf den Einsatz erneuerbarer, recycelter und wiederverwertbarer Materialien sowie auf ressourceneffiziente Produktionsprozesse ausgerichtet sind.

Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil

Diese Entwicklung gewinnt auch für die Kunden von Smurfit Westrock zunehmend an Bedeutung. Mit der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) steigen die Anforderungen an Verpackungen. Gleichzeitig beschleunigt sich der Wandel hin zu recyclingorientierten und ressourceneffizienten Lösungen.

Für Unternehmen, die Verpackungen einsetzen, wird Nachhaltigkeit damit zu einer strategischen und regulatorischen Anforderung – und zugleich zu einer Chance. Gefragt sind Partner, die nicht nur Verpackungen produzieren, sondern ihre Kunden bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen unterstützen und dabei wirtschaftliche, technische und markenspezifische Anforderungen erfüllen.

Smurfit Westrock verbindet deshalb Investitionen in nachhaltige Finanzierung, Kreislaufwirtschaft und innovative Verpackungslösungen. Ziel ist es, Kunden dabei zu unterstützen, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben und sich frühzeitig auf die steigenden regulatorischen und marktseitigen Anforderungen an Verpackungen vorzubereiten.

Die Verbindung von Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist dabei Teil des Geschäftsmodells von Smurfit Westrock: Das Unternehmen versteht Kreislaufwirtschaft nicht nur als ökologisches Konzept, sondern als Grundlage für die Entwicklung von Verpackungslösungen, die Ressourcen schonen, Materialien im Kreislauf halten und Kunden bei der Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks unterstützen.

Kapitalmarkt und Nachhaltigkeit als Teil der Wachstumsstrategie

Auch auf dem Kapitalmarkt richtet Smurfit Westrock seine Strategie auf langfristige Wertschöpfung aus. Die Fokussierung der Börsennotierung auf die New York Stock Exchange (NYSE) unterstreicht die internationale Ausrichtung des Unternehmens und seine Positionierung für weiteres Wachstum.

„Die Verbindung von Kapitalmarkt und Nachhaltigkeit ist für Smurfit Westrock mehr als ein Finanzthema. Sie ist Teil unseres langfristigen Anspruchs, wirtschaftlich stark und zukunftsorientiert zu wachsen und zugleich in Lösungen zu investieren, die eine ressourceneffizientere und stärker kreislauforientierte Verpackungsindustrie ermöglichen“, sagt Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH.

Damit zeigt Smurfit Westrock, wie sich nachhaltige Finanzierung, konkrete Umweltziele und unternehmerisches Wachstum miteinander verbinden lassen. Green Finance wird so vom reinen Finanzierungsinstrument zu einem strategischen Baustein der nachhaltigen Transformation – mit messbaren Effekten für Umwelt, Unternehmen und Kunden.


Über Smurfit Westrock

Smurfit Westrock ist der weltweit größte Anbieter nachhaltiger, papierbasierter Verpackungslösungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 100.000 Mitarbeitende in 40 Ländern und fokussiert sich auf Innovation, Qualität, Effizienz und Markeninszenierung. Mit mehr als 500 Verarbeitungswerken weltweit und umfassender Expertise in Design, Technik und Supply Chain entwickelt Smurfit Westrock Verpackungslösungen für mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne unterschiedlichster Branchen.

Weitere Informationen: www.smurfitwestrock.de

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48,5 Prozent weniger Deponieabfall: Smurfit Westrock zeigt, welche ökologischen Verbesserungen nachhaltige Finanzierung bewirken kann
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Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH
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Boris Maschmann, CEO Smurfit Westrock DACH
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Hanna Lücking
Industrie-Contact AG für Öffentlichkeitsarbeit
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